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SV Planegg - SC Olching 3 : 0

Der SV Planegg-Krailling feiert mit einem 3:0 über den SC Olching vorzeitig die Meisterschaft. Die ganz großen Aufgaben, die Aufstiegsspiele für die Landesliga im nächsten Jahr, kommen aber erst noch.

Gut zehn Minuten vor dem Ende verschwand der verletzt nicht mitwirkende Stefan Suchanke vom Spielfeldrand in Richtung Vereinsheim. Kurz darauf, direkt nach seiner Auswechslung, folgte auch Kapitän Christoph Ettl. Als sie kurz vor Schlusspfiff wiederkamen, war klar: Vorbereitungen für zumindest eine kleine Feier waren getroffen.

Die drei hatten neben Bierkrügen und Sektflaschen auch einen Karton mit T-Shirts herbeigeholt. Auf den Hemden war schon zu lesen, was Planegg erst mit dem Schlusspfiff offizell war: Bezirksligameister 2011/2012. Trainer Christian Spiegel, der sich solche Vorbereitungen eigentlich verbeten hatte, bevor die Ernte auch wirklich eingefahren sein würde, konnte darüber hinweg sehen. Denn zum einen, das betonte er hinterher, hätten nicht die Mitglieder des aktiven Kaders die Feierlichkeiten im Vorfeld vorbereitet. Und zum anderen gestaltete die Mannschaft die letzte bedeutsame Partie der regulären Saison von der ersten Sekunde bis in die Schlussphase hinein angemessen ernsthaft. Bevor Moritz Hochholzner nach einer halben Stunde zum 1:0 getroffen hatte, waren schon Martin Bauer, Ettl und Maximilian Demmer mit guten Möglichkeiten aufgefallen.

Und das, obwohl Olching defensiv ordentlich stand. Kurz nach der Pause hatte erneut Ettl per Kopf eine großartige Möglichkeit. Doch Olchings Schlussmann hielt glänzend. Nach einer Stunde traf Ettl dann doch noch nach feiner Vorarbeit über Bauer und Andreas Petermeier. Zwölf Minuten später legte er das 3:0 nach. Petermeier machte dann mit einem gelbwürdigen Foul am gegnerischen Strafraum klar, dass der Arbeitstag noch nicht beendet war. Planegg kombinierte also noch ein wenig, und Olching bot immerhin anständige Gegenwehr.

Mit einem Dreifachwechsel belohnte Spiegel die Ersatzspieler fürs ausdauernde Warmlaufen und leitete quasi offiziell den Countdown ein. Die Korken knallten aber immerhin erst mit dem Schlusspfiff. Es folgte die Pokalübergabe durch die Offizellen des Bayerischen Fußballverbandes – und bei einigen Spielern der Überlieferung nach eine lange Nacht. Der Trainer hingegen sagte: „Ich kann mich noch nicht entspannen.“ Der SVP hat die größte Aufgabe noch vor sich. Am 23. Mai beginnen die Aufstiegsspiele um den Einzug in die Landesliga.

Quelle: fussball-vorort.de - Stefan Reich

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SV Bad-Tölz - SV Planegg 1 : 1

Der SV Planegg-Krailling hat den ersten Matchball zur Meisterschaft vergeben. Beim SV Bad Tölz spielte man 1:1. Dennoch gibt sich der SVP gelassen, auch wenn der Champagner noch nicht kalt gestellt wird.

So unterschiedlich die Tabellenkonstellation aussah, auf Planegger Seite hätte man sich mit Sicherheit über einen anderen Gegner gefreut. Denn drei Spieltage vor Schluss ging es für die Tölzer darum, Zählbares im Abstiegskampf zu holen. Unabhängig davon, ob der Tabellenführer aus Planegg zu Gast ist. „Man hat gemerkt, dass es für Tölz um viel ging. Die haben sich voll reingehauen und gefightet“, musste auch SVP-Coach Christian Spiegel anerkennen.

Planeggs Trainer durfte bereits nach 90 Sekunden jubeln. Christoph Ettl – der gelernte Mittelfeldspieler wurde wieder als einzige Spitze aufgeboten – stand plötzlich einschussbereit vor dem Tor und behielt die Nerven. Den Pass in die Schnittstelle hatte Andreas Petermeier gespielt, der den Vorzug vor dem angeschlagenen Markus Steber erhalten hatte. In der Folge drückten die Planegger weitere 15 Minuten aufs Tölzer Tor. Aber Ettl blieb bei der besten Chance der Doppelpack verwehrt. „Dann haben wir aufgehört, auf das 2:0 zu drängen. Wir haben uns fallen gelassen und die Bälle zu lange quer gespielt“, haderte Spiegel mit dem Geschehenen.

Denn ausgerechnet Tölz´ Christian Haimerl, vor dem man vor der Partie gewarnt hatte, fing einen dieser Querpässe ab, marschierte los und setzte zum Traumtor an. Aus 18 Metern bugsierte er das Spielgerät über SVP-Keeper Markus Hartmannsgruber an die Unterkante der Latte und von dort in die Maschen. Bis zum Wechsel fing sich Planegg zwar wieder, der Spiegel-Elf gelang es aber nicht, noch einmal gefährlich vor das Tor zu kommen.

Das änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht. Tölz warf alle Energie in die Zweikämpfe und erspielte sich die zwingenderen Torchancen. Aber Hartmannsgruber hielt mit zwei Paraden das Unentschieden fest. Auch deshalb befand Spiegel: „Wir können mit dem Punkt zufrieden sein.“ Die Frage nach der Planung einer Meisterfeier vor heimischem Publikum am kommenden Wochenende verneinte Spiegel vehement hinsichtlich der dann bevorstehenden Relegation: „Nein, da ist nichts geplant. Und da gibt es ja auch nichts zu feiern.“

Ein Spaziergang zum Titel wird es aber wahrlich nicht. Erst empfängt man den Dritten aus Olching, zum Abschluss steht das Derby gegen die DJK Pasing an. Doch angesichts einer Rückserie mit bislang keiner Niederlage dürfte dennoch keinem Planegger Bange werden.

Quelle: fussball-vorort.de - Philipp Pander

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SV Planegg - TSV Peiting 7 : 3

Mit einem 7:3 (3:1)-Sieg über den TSV Peiting hat der SV Planegg-Krailling die Verfolger auf Distanz gehalten und ist kaum noch von Platz eins zu verdrängen.

Ein eigener Sieg oder eine Niederlage des TSV Grünwald im Laufe der drei noch ausstehenden Spieltage reicht nun zur Meisterschaft. Trotz der schon vorher fast unumkehrbaren Meisterentscheidung spielte der SVP am Dienstag so entschlossen, dass von grober Fahrlässigkeit in den letzten Spielen nicht mehr auszugehen ist. Auch wenn Spiegel die drei Gegentore als zu große Leichtigkeit kritisierte.

Der Spielverlauf und die Reihenfolge der Treffer ließen aber nie Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Von der ersten Minute an übte Planegg Druck auf die Gäste aus, und die hatten damit wie schon am Samstag gegen die DJK Pasing sofort Probleme. Bereits nach zehn Minuten stand es nach Treffern von Martin Bauer und Markus Steber 2:0.

Wesentlichen Anteil an der frühen Führung und am Sieg hatte Christoph Ettl, auch wenn er als einziger der vier Offensivspieler der Startformation ohne Treffer blieb. Er war als Sturmspitze der erste Verteidiger, eroberte Bälle und bereitete vor. Den beiden Treffern folgten weitere gute Möglichkeiten, bevor Peiting durch ein Eigentor von Planeggs Innenverteidiger Dario Casola zwischenzeitlich verkürzte. Casola konnte wenig für den Treffer. Kritik übte Spiegel am Kollektiv, das sich mehrmals im Spiel bei deutlicher Führung ausführlicher ausruhte, als es Spiegel tolerieren wollte. „Ich weiß, das ist Jammern auf hohem Niveau. Aber es wäre mir wichtig gewesen, weniger Tore zu bekommen.“

Jeweils beim Stand von 4:1 und 5:2 durfte Peiting auf zwei Tore Abstand verkürzen. Auch wenn die Antwort immer postwendend folgte, sagte der Trainer: „Da wäre mehr drin gewesen.“ Dass sein Hunger mit der Meisterschaft nicht gestillt sein dürfte, zeichnet sich immer klarer ab. Absolute Ernsthaftigkeit ist weiter gefragt. Die nächsten Wochen dienen der Vorbereitung auf einen noch nicht bekannten Gegner aus der Bezirksoberliga.

Quelle: fussball-vorort.de - Stefan Reich

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SV Planegg - TSV Grünwald 1 : 1

Mit dem 1:1 gegen Verfolger Grünwald ist die Meisterschaft für den SV Planegg-Krailling wieder ein Stück näher gerückt. Am Dienstag,1. Mai, kann er zu Hause gegen den TSV Peiting gleich nachlegen.

Nach dem Remis gegen den Tabellenzweiten muss der SVP immer noch zwei Spiele gewinnen, um nicht auf Ausrutscher der Konkurrenten angewiesen zu sein. Geredet wird von den Entscheidungsspielen zur Landesliga-Teilnahme daher immer noch im Konjunktiv. Doch erste Maßnahmen werden bereits getroffen. So musste Daniel Sturm, der zu den Qualifikationsterminen verhindert ist, bereits gegen Grünwald seinen Platz räumen. Markus Hartmannsgruber, dem nach der Wintervorbereitung nur der zweite Platz hinter Sturm geblieben war, stand am Samstag zwischen den Pfosten. Es könnte sich als gute Entscheidung erwiesen haben, den Wechsel frühzeitig zu vollziehen. Hartmannsgruber braucht jedenfalls vor den wichtigen Qualifikationspartien am 23. und 27. Mai noch Spielpraxis.

Beim 1:1 sah er nicht allzu glücklich aus. Aber auch seine Vorderleute machten in der 30. Minute keine gute Figur und sie machten sich mit dieser Unaufmerksamkeit selbst das Leben schwer. Thomas Meyer hatte den SVP bereits in der fünften Minute nach einer Ecke von Andreas Petermeier in Führung gebracht. Damit wären die defensiv gewohnt starken Grünwalder gezwungen gewesen, mehr zu riskieren. So konnten sie sich aber nach nur 25 Minuten im Hintertreffen schon wieder auf ihre gewohnte Spielweise verlegen: hinten die Räume eng machen und nach vorne weiter auf Chancen lauern. Planegg gab sich zwar in der Defensive keine Blößen mehr. Doch mit dem wenigen Platz, den sie im Angriff hatten, wussten sie nichts anzufangen.

Je weiter das Spiel fortschritt, umso näher kamen sie dem Gästetor. Martin Bauer über links, Maximilian Demmer aus dem zentralen Mittelfeld und Andreas Petermeier von der Eckfahne aus brachten den Ball immer wieder an und in den Strafraum. Doch der direkte Abschluss folgte zu selten, und die Grünwalder brachten bis zum Schluss immer einen Fuß dazwischen. „Es war von uns ein gutes, intensives Spiel. Aber das Ergebnis ist ärgerlich“, sagte Spiegel. Sein Team tritt schon am Dienstag zum nächsten Heimspiel an (15 Uhr, Hofmarkstraße). Zu Gast sind die Peitinger, die gerade 1:4 gegen die DJK Pasing verloren und jetzt darauf aus sein dürften, sich von einer besseren Seite zu zeigen.

Quelle: fussball-vorort.de - Stefan Reich


SV Planegg-Kr.: Markus Hartmannsgruber, Felix Hirschnagl, Andreas Emmerich, Christoph Mathes, Shekeb Samiei, Moritz Hochholzner (46. Florian Böhm), Maximilian Demmer, Thomas Mayer (66. Christoph Ettl), Andreas Petermeier, Martin Bauer, Markus Steber (46. Stefan Suchanke)
Trainer: Christian Spiegel

TSV Grünwald: Tobias Kohlndorfer, Thomas Klein, Christian Baumgartner, Patrick Baum, Luka Coporda, Benedikt Löppert, Danijel Lazarevic, Stefan Meisel (29. Luka Simic), Daniel Ludolph (74. Timo Schaffhauser), Albert Rudnik, Baris Karaboga (67. Levent Novy)
Weiterer Kader: Markus Gämmerler, Andy Küffner, Jakob Nußberger
Trainer: Pero Vidak

Tore: 1:0 Thomas Mayer (4.); 1:1 Albert Rudnik (36.)

Schiedsrichter: Vinzenz Pfister

Zuschauer: 300

FC Phönix - SV Planegg 1 : 3

Der SV Planegg- Krailling marschiert in der Bezirksliga Süd weiter vorneweg. Mit einem 3:1-Erfolg beim FC Phönix hat der Spitzenreiter seinen Vorsprung von sieben Punkten konstant gehalten.

Trotz des erfreulichen Ergebnisses war Trainer Christian Spiegel unzufrieden. Er hatte nur wenige lichte Momente gesehen und beschwerte sich hinterher, wie fahrlässig seine Spieler mit den drei Punkten umgegangen seien. Markus Steber hatte Planegg bereits in der siebten Spielminute in Führung gebracht. Danach stellte der SVP seine Angriffsbemühungen bis zur Pause ein. Und auch nach den beiden Toren zu Beginn des zweiten Durchgangs tat sich in der Planegger Offensivabteilung wenig Aufregendes.

Nach Spiegels Ansicht war diese Chancenarmut ausschließlich selbst verschuldet. Erst habe man den tief stehenden Gegner nicht ausreichend unter Druck gesetzt und im zweiten Durchgang die Konterchancen schon im Ansatz verspielt. Nach dem 2:0 durch Thomas Meyer (48.) und dem 3:0 durch Christoph Ettl (50.) entwickelte der FC Phönix plötzlich offensive Ambitionen und verkürzte bald auf 3:1 (56.). „Wir hätten acht mal allein auf den Torwart zulaufen müssen“, monierte Spiegel. Stattdessen sei man auf dem regennassen Platz Schlittschuh gelaufen. „Die Spieler müssen sich schon mal hinterfragen. Es kann nicht sein, dass man im April mit den Samba-Schuhen aufläuft“, kritisierte er auch noch die Wahl des Schuhwerks.

Quelle: fussball-vorort.de - Stefan Reich

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SV Planegg - TSV Großhadern 4 : 0

Der SV Planegg-Krailling hat seine Siegesserie in der Bezirksliga fortgesetzt. Am Sonntag schlug das Team von Trainer Christian Spiegel den TSV Großhadern mit 4:0.

Trotz des nasskalten Wetters fanden sich etliche Zuschauer an der Hofmarkstraße ein, um die Partie gegen den abstiegsgefährdeten TSV zu beobachten. Die Planegger gaben sich von Beginn an spielbestimmend. Lediglich der letzte Pass stimmte noch nicht. Die größte Möglichkeit der ersten Viertelstunde hatte dennoch Großhadern. Daniel Sturm im SVP-Tor entschärfte den Schuss aus 16 Metern allerdings problemlos.

Nach etwa 20 Minuten schlug die Planegger Feldüberlegenheit in Dominanz um, und sie fanden endlich auch den Weg zum Tor. Nach Chancen von Martin Bauer und Thomas Meyer, der den Ball nach schönem Kombinationsspiel an die Unterkante der Latte setzte, war es Markus Steber der per Kopf einnetzte (30.).

Bis zur Pause erkämpften sich die Gastgeber weitere gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen. Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nur das der Ball diesmal schneller vors TSV-Tor kam. Als Steber auf Zuspiel Bauers zunächst am Torhüter scheiterte, stand Kapitän Christoph Ettl goldrichtig und staubte zum 2:0 ab (53.).

Nur fünf Minuten später war es wieder Ettl, der einen Kopfball an den Pfosten setzte. Es dauerte bis zur 73. Minute, ehe die Planegger wieder eine ihrer vielen Torchancen nutzen konnten: Nach einem langen Freistoß des eingewechselten Andreas Petermeier und einem Patzer des Gäste-Torwarts, fand sich Steber plötzlich frei vor dem leeren Kasten und schob zum 3:0 ein. Nur zehn Minuten später durfte er noch einmal treffen, bevor er angeschlagen den Platz verließ. Auch dieses Tor wollte bezeichnenderweise erst im Nachschuss fallen, nachdem der Keeper Petermeiers Schuss zunächst abwehrt hatte.

„Wichtig heute war zu sehen, dass wir 15 oder 16 Spieler haben, die alle auf einem Niveau spielen“, so Trainer Christian Spiegel, der mit Andreas Emmerich, Florian Böhm und Steber drei Veränderungen in der Startelf vorgenommen hatte.

Quelle: fussball-vorort.de - Michael Grözinger

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TSV Neuried - SV Planegg 2 : 0

Der Spitzenreiter aus Planegg konnte auch das Derby gegen den TSV Neuried für sich entscheiden. Am Ende hieß es 2:0 für den aktuellen Primus der Bezirksliga Süd.

Sieben Punkte Vorsprung bei sieben noch ausstehenden Spieltagen hat der SVP. „Wir müssen weiter nur auf uns schauen und jedes Spiel einzeln angehen“, sagte Trainer Christian Spiegel nach dem Sieg beim Nachbarn. Seine Skepsis ist verständlich, denn der SVP dominiert seine Gegner derzeit nicht. Auch die Vorstellung in Neuried ließ lange keinen eindeutigen Unterschied zwischen dem Spitzenreiter und dem Abstiegskandidaten erkennen.

„Geduldig gespielt, Arbeitssieg, Punkt aus“, fasste Planeggs Stürmer Stefan Suchanke zusammen. Spiegel hatte seine Mannschaft über weite Strecken eher als „zu passiv und phasenweise zu tief stehend“ erlebt. In der ersten Spielhälfte passierte nicht viel. Planegg stand gut geordnet und nahm die oft so gefährlichen Neurieder Außenspieler, diesmal Florian Kröss rechts und Marco Gühl links, aus dem Spiel.

Nach vorne fehlte den Gästen die Genauigkeit. Nach der Pause war es ein Standard, der sie in Führung brachte. Innenverteidiger Dario Casola traf in der 50. Minute nach einer Ecke von Florian Meyer zum 1:0. Dann begann die Phase, auf die sich Spiegel mit seiner Kritik bezog.

Nach der Führung zog sich Planegg zurück und wäre, entsprechend unter Druck gesetzt, vielleicht verwundbar gewesen. Doch Neuried erkannte die Chance nicht rechtzeitig. Als die Gastgeber sich endlich trauten, wieder etwas nach vorne zu versuchen, war der SVP aus seinem Nickerchen erwacht und lauerte auf Konter. Und einen solchen spielten die Planegger dann sogar schön zu Ende. Martin Bauer hatte mit viel Übersicht den Ball von links hinten nach rechts vorne befördert, wo Christoph Ettl, der diesmal die rechte Seite im Mittelfeld beackern durfte, dann viel Zeit hatte. Er zog zur Grundlinie und brachte den Ball vors Tor.

Florian Böhm stolperte ihn über die Linie (73.). Der TSV verzweifelte zunehmend an der eigenen Harmlosigkeit. Der Versuch, weiter nach spielerischen Lösungen zu suchen und nicht nur mit der Brechstange und langen Bällen zu operieren, war nicht von Erfolg gekrönt. Immerhin brachte er den Gastgebern Spiegels Anerkennung. „Es wäre schade, wenn ihr absteigen müsstet“, sagte der zu seinem Kollegen Ralf Jaser. Für die Neurieder wird die Aufgabe nun noch schwerer. Mit Geiselbullach ist ein weiterer Konkurrent vorbeigezogen.

Quelle: fussball-vorort.de

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SV Planegg - 1. SC Gröbenzell 2 : 0

Sieg ohne Souveränität: Der SV Planegg-Krailling bleibt unangefochten Spitzenreiter. Nach schwachem Beginn sicherten sich die Würmtaler auch gegen den SC Gröbenzell durch den 2:0 (0:0)-Erfolg drei Punkte.

Das 2:0 aus der 78. Spielminute muss für Christian Spiegel doch ein wenig erlösend gewesen sein. Er sagte zwar, er hätte in der gesamten zweiten Halbzeit das Gefühl gehabt, „den Gegner im Griff gehabt“ zu haben. Wirklich entspannt wirkte er aber auch nach dem 1:0 noch nicht. Die Gäste aus Gröbenzell waren zwar tatsächlich weitgehend harmlos, sie ergaben sich aber keineswegs in ihr Schicksal.

Sie versuchten es gelegentlich mit spielerischen Mitteln, öfter aber mit hohen Bällen direkt in die Spitze. Der knappe Vorsprung, mit dem Planegg ab der 58. Minute arbeiten konnte, war folglich alles andere als eine Garantie für einen Sieg, das wusste auch Spiegel. Und ein Remis wäre trotz einer schwachen Anfangsphase und insgesamt nur wenigen Torchancen ärgerlich gewesen. Denn Planegg war die bessere Mannschaft, auch wenn sich Gröbenzell in der Abwehr recht geschickt anstellte. Spiegel hatte den zuletzt angeschlagenen Stefan Suchanke zunächst draußen gelassen und Christoph Ettl in der Spitze aufgestellt. Aber schon nach 35 zutiefst unbefriedigenden Minuten ohne offensive Durchschlagskraft stellte er um.

Ettl ging ins Mittelfeld, Thomas Meyer von dort in die Abwehr, wo Felix Hirschnagl Platz machen musste. Suchanke kam nun doch und belebte sofort den Angriff. In der ersten Halbzeit war dann doch noch eine Torchance zu verzeichnen. Maximilian Demmer köpfte aber an die Unterkante der Latte. Die zweite Halbzeit begannen die Planegger etwas besser als die erste. Gegen weiter engagiert verteidigende Gröbenzeller ergab sich aber nur wenig Raum. Erst ein Freistoß brachte die nächste gefährliche Möglichkeit. Andreas Petermeier trat den Ball von links mit dem rechten Fuß in Richtung des kurzen Pfostens.

Moritz Hochholzner lief parallel zum Fünfmeterraum dem Ball entgegen und versenkte ihn mit einem wirklich schönen Kopfball gegen seine Laufrichtung im langen Eck. Es folgte kurz darauf eine halbhohe Hereingabe von Meyer an den Fünfmeterraum, die aber keiner seiner Kollege erwischte. Das 2:0 fiel dann wieder nach einem Freistoß von Petermeier. Innenverteidiger Dario Casola verlängerte zu Demmer, der zunächst den Torwart anköpfte, im Nachschuss aber erfolgreich war.

Quelle: fussball-vorort.de - Stefan Reich

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TSV Geiselbullach - SV Planegg 1 : 2

Der SV Planegg-Krailling hat seinen Vorsprung ausgebaut. Nach dem 2:1-Sieg beim TSV Geiselbullach trennen den SVP fünf Zähler von Platz zwei, den jetzt wieder der TSV Grünwald belegt.

Der Planegger Erfolg war gekennzeichnet von wenigen Chancen. Nach einem Aufreger zu Beginn waren auf beiden Seiten lange Zeit kaum gute Möglichkeiten zu verzeichnen. Planegg hatte den Gegner aber zu jeder Zeit sicher im Griff. Trainer Christian Spiegel hatte die Anfangsformation nur auf einer Position verändert. Mit Maximilian Demmer statt Markus Steber entschied er sich für eine taktisch etwas defensivere Ausrichtung und einen etwas robusteren Spielertypen im Mittelfeld.

Geiselbullach erwies sich anfangs allerdings nicht als der unangenehme Gegner, mit dem Spiegel gerechnet hatte. Vorne dauerte es keine drei Minuten bis zur ersten großen Chance. Erst köpfte Moritz Hochholzner an die Latte, im Nachschuss traf Stefan Suchanke den Pfosten. Suchanke musste kurz darauf vom Feld. Er hatte sich einen Nerv eingeklemmt und war zur Behandlung im Krankenhaus. Für ihn kam nach 20 Minuten Christoph Ettl in die Partie. Nach dem furiosen Auftakt verflachte die Partie allerdings, und Geiselbullach zeigte nach und nach eine härtere Gangart. Kurz vor der Pause zeigten die Planegger Gäste den ersten gut herausgespielten Angriff und belohnten sich mit der Führung durch Martin Bauer (42.).

Auch den zweiten Durchgang dominierte Planegg, zunächst ohne große Möglickeiten. Erst nach dem Konter, den Ettl zum 2:0 abschloss (82.), ließ der Widerstand nach. Der Geiselbullacher Anschluss war nur noch ein Zufallsprodukt. SVP-Keeper Daniel Sturm ließ einen langen Freistoß gegen Verteidiger Christoph Mathes abklatschen, der den Ball unglücklich ins eigene Tor legte. „Es war ein ungefährdeter Arbeitssieg, der wichtig war. Solche Gegner erwarten uns in den nächsten Wochen öfter“, befand Spiegel.

Quelle: fussball-vorort.de - Stefan Reich

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SV Planegg - BSC Oberhausen 4 : 0

Der SV zieht auch nach der Winterpause seine Kreise an der Tabellenspitze. In einer umkämpften Partie gegen den BSC Oberhausen siegte man mit 4:0. Stefan Suchanke versüßte sich selbst seine Rückkehr.

Als Christian Spiegel in der 85. Minute Stefan Suchanke das Zeichen zum Wechsel gab, brandete lauter Applaus auf. Suchanke trabte in Richtung Seitenlinie. Abgekämpft, erschöpft, aber glücklich grinsend klatschte der Stürmer Christoph Ettl ab. Es war Suchankes erstes Pflichtspiel für den SV Planegg- Krailling seit seiner Rückkehr, nachdem er in der Winterpause 2010/2011 eine neue Herausforderung beim SV Pullach gesucht hatte. Wieder daheim, zeigte der 31-Jährige gegen den BSC Oberhausen einen starken Auftritt, kämpfte mit großem Einsatz und erzielte ein Tor. „Er hat sehr gut nach hinten gearbeitet und insgesamt stark gespielt“ lobte Spiegel seinen Goalgetter.

Gegen defensiv ausgerichtete Oberhausener hatte der Trainer in der Offensive Suchanke Markus Steber zur Seite gestellt, der kurz nach Anpfiff bereits eine Riesen- Chance zur Führung hatte, den Ball aber aus einem Meter über das Tor setzte. Oberhausen attackierte hart in den Zweikämpfen, was Planegg Probleme bereitete. „Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen. In der ersten Halbzeit hat der absolute Wille gefehlt“, bemängelte Spiegel, durfte aber trotzdem das 1:0 nach 22 Minuten bejubeln. Ein Freistoß von Andreas Petermeier fand über den Kopf eines Verteidigers den Weg ins Netz. Oberhausen, das vor allem mit langen Bällen operierte, blieb in Halbzeit eins, abgesehen von einer Möglichkeit, ungefährlich.

Spiegel schien in der Kabine den richtigen Ton getroffen zu haben, denn Planegg kam aggressiver zurück auf den Platz. Nach dem Motto: Kämpfen, kratzen, beißen. „Wir haben Oberhausen damit den Schneid abgekauft“, befand Spiegel. Und der Einsatz wurde belohnt. Einen Abpraller nach einem Schuss von Daniel Christ staubte der unermüdliche Suchanke zum 2:0 ab und veredelte damit sein Comeback. Oberhausen steckte zumindest kämpferisch nicht auf, zeigte sich in der Offensive aber zu ungefährlich. Erst als Andreas Petermeier per Drehschuss das 3:0 markierte, war der Widerstand endgültig gebrochen, sodass Spiegel seinem Rückkehrer Suchanke die Ovationen des Publikums durch dessen Auswechslung schenkte. Der für Suchanke ins Spiel gekommene Ettl sorgte per Kopfball nach einer Ecke für den Schlusspunkt. Es war seine erste Ballberührung.

Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger SC Olching. Wenig, wie Spiegel befindet: „In der Liga kann es schnell gehen.“ Dabei verwies er auf Holzkirchen, das im vergangenen Jahr trotz zwölf Punkten Rückstands nach der Hinrunde noch aufgestiegen war. Es gilt, die Motivation aufrechtzuerhalten. Dafür hat der Trainer ein einfaches Mittel: den Konkurrenzkampf um die Stammplätze.

Quelle: fussball-vorort.de

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