Beiträge-Archiv

Krailling

Im Spiel stark, vor dem Tor harmlos

Der SV Planegg-Krailling ist auch im zweiten Heimspiel der Saison leer ausgegangen. Gegen den FC Töging blieb der SVP am Sonntag vor dem Tor zu harmlos und wurde eiskalt bestraft.

Es erinnerte ein wenig an das erste Heimspiel der Saison, als Planegg mit 0:2 gegen den FC Deisenhofen unterlag. Denn genau wie zehn Tage zuvor beschlich den SVP auch beim 0:1 gegen Töging am Samstag das Gefühl, wertvolle Zähler leichtfertig verschenkt zu haben. „Es wäre in beiden Spielen möglich gewesen, Punkte mitzunehmen“, sagte Planeggs Abteilungssprecher Helmut Freytag. Denn einmal mehr gelang es dem SVP nicht, einen spielerisch starken Auftritt in Tore umzumünzen.

Zunächst war von der spielerischen Klasse der Planegger jedoch nicht viel zu sehen gewesen. Die Anfangsphase bestimmten die Gäste, die sich nach Eckbällen gleich dreimal gefährlich zeigten. Einmal rettete gar die Latte den SVP vor einem frühen Rückstand. „In den ersten zehn, 15 Minuten hat Töging richtig Dampf gemacht“, sagte Freytag.

Erst allmählich fanden die Planegger in die Partie. Markus Dieckmann setzte ein erstes Ausrufezeichen im Angriff. Sein krachender Distanzschuss nach fünfzehn Minuten wurde noch über das Tor abgefälscht. In der Folge bestimmten die Hausherren die Partie. Planegg stellte geschickt das Zentrum zu und zwang Töging zu unpräzisen langen Schlägen.

Der SVP hingegen schaffte es immer wieder, den Abwehrriegel des FC spielerisch zu knacken. Nach einer herrlichen Kombination steckte Osman Yontar auf Thomas Meyer durch. Der Angreifer scheiterte frei vor dem Tor am herausstürzenden FC-Keeper Welder De Souza Lima (29.). Nur vier Minuten später durfte sich Töging erneut bei seinem Keeper bedanken, als er einen Versuch von Martin Bauer aus kurzer Distanz abwehrte.

Nach dem Seitenwechsel blitzte auch die fußballerische Klasse der Töginger kurz auf. Mit einer geschickten Passstafette spielte der FC Sergej Volkov frei, SVP-Torhüter Patrick Nothhaft parierte glänzend (59.).

Im direkten Gegenzug kam Bauer nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite in aussichtsreicher Position zum Abschluss. Sein Drehschuss aus neun Metern geriet allerdings viel zu harmlos.

Für den fahrlässigen Umgang mit ihren Chancen wurden die Planegger kurz darauf bestraft. Thomas Deißenböck zirkelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze ins Netz (64.). Der Ball schlug im Torwarteck ein, dennoch war Keeper Nothhaft schuldlos. „Der war absolut unhaltbar“, sagte Freytag.

Obwohl die Zeit gereicht hätte, blieben alle Versuche des SVP, die Niederlage noch abzuwenden, erfolglos. Mit der Hereinnahme von Paul Hruschka und Julian Heigl belebte Coach Dario Casola die Offensive nochmals, doch trotz weiterer Chancen brachte Planegg den Ball nicht im Tor unter.

Autor: Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de

Planegg-Krailling glücklos vor dem Tor

Der SV Planegg-Krailling hat die erste Niederlage der Saison kassiert. Er spielte am Mittwochabend gegen den FC Deisenhofen auf Sieg, machte aber seine Chancen nicht und verlor 0:2.

Ob es am Unwetter lag, das bis kurz vor Anpfiff übers Würmtal hinweggezogen war, oder am verbrannten Rasen, auf dem gespielt wurde: Der SV Planegg-Krailling begann sein erstes Heimspiel in der Südost-Gruppe der Landesliga verhalten. In der ersten halben Stunde waren die Planegger mehr mit der Defensivarbeit beschäftigt, als dass sie vorne Akzente setzten. Torwart Patrick Nothhaft wurde zunächst nicht ernsthaft geprüft. Dazu gaben sich die jungen Deisenhofener zu verspielt. In der 22. Minute schoss Dennis Yimez immerhin einmal aufs Tor der Gastgeber.

Nach einer guten halben Stunde war auf einmal alles anders. Der SVP trat giftiger auf in den Zweikämpfen und zeigte Zug zum Tor. Der 18-jährige Paul Hruschka machte in der 33. Minute den Anfang, scheiterte aber an Maximilian Angerbauer im Deisenhofener Kasten. Julian Heigl vergab wenig später aus aussichtsreicher Position. Die nächste Möglichkeit, den SVP in Führung zu bringen, bot sich kurz darauf nach einer Ecke Maximilian Demmer. Keeper Angerbauer segelte am Ball vorbei, doch Demmer, der am langen Pfosten stand, kam mit dem Kopf nicht mehr richtig hin. Nun versuchte es Osman Yontar, dessen Schuss aus 15 Metern zentral Angerbauer parieren konnte.

Nach dem Seitenwechsel machten die Planegger munter weiter. Als der Torwart viel zu kurz klärte, bot sich Yontar eine Riesenchance, doch ihm wollte einfach kein Treffer gelingen. Aus zehn Metern schoss er am leeren Tor vorbei. Das rächte sich zwei Minuten später: Die Planegger klärten eine Standardsituation nicht energisch genug, der Ball wurde nochmals in die Mitte geköpft. Dort stand mutterseelenallein Felix Heil, der sich nur noch die Ecke aussuchen musste.

Die Partie wurde ruppiger, die Planegger hängten sich rein. Trainer Dario Casola brachte Tobias Schöglmann für Heigl und Shekeb Samiei für den mehrfach glücklosen Yontar. Statt des Ausgleichs fiel jedoch das 2:0 für Deisenhofen. In der 83.?Minute war ein Deisenhofener im Strafraum schneller am Ball als Planeggs Keeper Nothhaft – und hob ab. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Der eingewechselte Markus Mayer verwandelte. Vier Minuten später flog der bereits verwarnte Torschütze wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Der vom Rückstand geschockte SV Planegg vermochte es nicht, die Überzahl in den letzten Minuten zu einem Tor zu nutzen.

Autor: Tobias Huber (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de

Kampfgeist, Glück und eine überragende Torwartleistung verhelfen Planegg zum ersten Sieg

Besser hätte die Saison für den SV Planegg-Krailling nicht beginnen können. Mit einem sicherlich etwas glücklichen 0:1 Auswärtssieg trennt man sich vom SB DJK Rosenheim.

Die ersten zehn Minuten waren von gegenseitigem Abtasten geprägt. Danach erhöhte Rosenheim deutlich den Druck und drängte die Münchner Vorstädter in deren eigene Hälfte. Vor allem der sehr bewegliche Rosenheimer Angreifer Slaven Jokic bereitete der Planegger Hintermannschaft ein ums andere Mal Kopfzerbrechen. Bis zur 34. Minute hatte der Sportbund einige Möglichkeiten, während die Gäste nur durch wenige Konter vor das gegnerische Tor kamen. Aber eben einer dieser Konter führte zu einer Ecke, die Nicola Sirovec kurz auf den am linken Strafraumeck postierten Paul Hruschka passte. Dieser zog in die Mitte, lies noch einen Gegenspieler stehen und traf aus 15 Metern frech ins lange Kreuzeck zum 0:1. Ein Treffer Marke Traumtor. Ein Tor quasi aus dem Nichts, dass die Rosenheimer Angriffsmoral deutlich dämpfte. Mit diesem Spielstand ging man in die Pause. Weiterlesen

Real Madrid Fußballcamp 2019!

Zum Vergrößern anklicken!

SCHWARZ & BLAU Newsletter

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diese Seite zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Schließe dich 9 anderen Abonnenten an