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Keine Zeit für Korrekturen

Von Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de 

Vier Punkte aus fünf Spielen, Tabellenplatz 15: Der SV Planegg-Krailling tut sich zum Saisonstart noch schwer. Nervös werde vor der Partie in Holzkirchen aber niemand, heißt es. Aber man brauche noch Zeit, um die Fehler zu beheben.

Da am Mittwoch gegen Geretsried auch das dritte Heimspiel des SVP verloren ging, finden sich die Planegger derzeit in der Abstiegszone wieder. Der holprige Saisonstart sei aber kein Grund zur Panik, meint Helmut Freytag. „Das war erst der fünfte Spieltag. Es gibt noch 29 weitere“, sagt der Abteilungsleiter. „Wir haben noch genug Zeit, um Punkte zu holen.“ Anfangen will der SVP damit am liebsten schon am Samstag beim TuS Holzkirchen (15 Uhr, Haidstraße).

Zwei große Schwächen ziehen sich bei Planegg durch die bisherigen Partien. Die Angreifer bringen den Ball trotz bester Chancen nicht im Tor unter, und die Hintermannschaft wackelt bei gegnerischen Standards gewaltig. Sechs seiner sieben Gegentore fing sich der SVP nach einem ruhenden Ball. „Das sind Dinge, die sich durch Abstimmung und Zuordnung vermeiden lassen“, sagt Freytag. Der straffe Spielplan lässt es derzeit nicht zu, dass gezielt an Fehlern gearbeitet wird. Erst in der kommenden Woche, wenn am Mittwoch keine Partie zu absolvieren ist, ist wieder ein normaler Trainingsbetrieb möglich.

Dann kann auch am Torabschluss gefeilt werden. Magere drei Tore erzielte der SVP bislang, nur Schlusslicht Rosenheim hat weniger Treffer auf dem Konto. Youngster Paul Hruschka traf bereits zweimal, Thomas Meyer steuerte einen Treffer bei. Die anderen Offensivkräfte wie Kapitän Martin Bauer, Osman Yontar oder Julian Heigl blieben trotz guter Gelegenheiten bisher erfolglos.

Personell sind die Planegger noch einmal breit besetzt, ehe sich in den kommenden Wochen einige Spieler in den Urlaub verabschieden. „Wir müssen bis September warten, bis wir die stärkste Mannschaft zur Verfügung haben“, sagt Freytag. Dann kehren mit Florian Böhm und Christos Nikiforidis zwei weitere Offensivspieler zurück. Böhm fällt derzeit erkrankt aus, Nikiforidis schreibt in Griechenland sein Abitur.

Im Spiel stark, vor dem Tor harmlos

Der SV Planegg-Krailling ist auch im zweiten Heimspiel der Saison leer ausgegangen. Gegen den FC Töging blieb der SVP am Sonntag vor dem Tor zu harmlos und wurde eiskalt bestraft.

Es erinnerte ein wenig an das erste Heimspiel der Saison, als Planegg mit 0:2 gegen den FC Deisenhofen unterlag. Denn genau wie zehn Tage zuvor beschlich den SVP auch beim 0:1 gegen Töging am Samstag das Gefühl, wertvolle Zähler leichtfertig verschenkt zu haben. „Es wäre in beiden Spielen möglich gewesen, Punkte mitzunehmen“, sagte Planeggs Abteilungssprecher Helmut Freytag. Denn einmal mehr gelang es dem SVP nicht, einen spielerisch starken Auftritt in Tore umzumünzen.

Zunächst war von der spielerischen Klasse der Planegger jedoch nicht viel zu sehen gewesen. Die Anfangsphase bestimmten die Gäste, die sich nach Eckbällen gleich dreimal gefährlich zeigten. Einmal rettete gar die Latte den SVP vor einem frühen Rückstand. „In den ersten zehn, 15 Minuten hat Töging richtig Dampf gemacht“, sagte Freytag.

Erst allmählich fanden die Planegger in die Partie. Markus Dieckmann setzte ein erstes Ausrufezeichen im Angriff. Sein krachender Distanzschuss nach fünfzehn Minuten wurde noch über das Tor abgefälscht. In der Folge bestimmten die Hausherren die Partie. Planegg stellte geschickt das Zentrum zu und zwang Töging zu unpräzisen langen Schlägen.

Der SVP hingegen schaffte es immer wieder, den Abwehrriegel des FC spielerisch zu knacken. Nach einer herrlichen Kombination steckte Osman Yontar auf Thomas Meyer durch. Der Angreifer scheiterte frei vor dem Tor am herausstürzenden FC-Keeper Welder De Souza Lima (29.). Nur vier Minuten später durfte sich Töging erneut bei seinem Keeper bedanken, als er einen Versuch von Martin Bauer aus kurzer Distanz abwehrte.

Nach dem Seitenwechsel blitzte auch die fußballerische Klasse der Töginger kurz auf. Mit einer geschickten Passstafette spielte der FC Sergej Volkov frei, SVP-Torhüter Patrick Nothhaft parierte glänzend (59.).

Im direkten Gegenzug kam Bauer nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite in aussichtsreicher Position zum Abschluss. Sein Drehschuss aus neun Metern geriet allerdings viel zu harmlos.

Für den fahrlässigen Umgang mit ihren Chancen wurden die Planegger kurz darauf bestraft. Thomas Deißenböck zirkelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze ins Netz (64.). Der Ball schlug im Torwarteck ein, dennoch war Keeper Nothhaft schuldlos. „Der war absolut unhaltbar“, sagte Freytag.

Obwohl die Zeit gereicht hätte, blieben alle Versuche des SVP, die Niederlage noch abzuwenden, erfolglos. Mit der Hereinnahme von Paul Hruschka und Julian Heigl belebte Coach Dario Casola die Offensive nochmals, doch trotz weiterer Chancen brachte Planegg den Ball nicht im Tor unter.

Autor: Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de

FC Töging – ein schwerer, aber machbarer Gegner

Heute erwartet unser Landesliga-Team um 17:00 Uhr im Heide-Volm-Stadion mit dem FC Töging einen der Ligafavoriten. Diesen Anspruch haben die Töginger mit ihrem 7:0 Sieg gegen den TSV Eching eindrucksvoll bestätigt.

Neuer Abteilungsleiter Helmut Freytag gegenüber dem Münchner Merkur „Ein Duell auf Augenhöhe. Wir wollen die ersten Heimpunkte einfahren. Ich sehe uns nicht in der Außenseiterrolle.“

Freytag weiter „Speziell im Defensivverbund haben wir in dieser Saison gewaltige Fortschritte gemacht. Wenn wir einen guten Tag erwischen, muss man auch erstmal ein Tor gegen uns schießen.“

Wir erwarten einen schweren, aber durchaus bezwingbaren Gegner.

Auf geht’s Buam!

Keeper Nothhaft rettet Planegg das Remis

Wäre dem Landesligisten SV Planegg-Krailling vor der Partie beim SB Chiemgau Traunstein ein Unentschieden angeboten worden, die Würmtaler hätten sofort unterschrieben.

Tatsächlich erkämpfte sich der SVP am Samstag ein 1:1, doch uneingeschränkte Freude kam nicht auf. „Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir das umgesetzt hätten, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Planeggs Coach Dario Casola. „Wir sind vor unserer eigenen Dominanz erschrocken.“

Von Beginn an stand Traunstein tief, lauerte auf Konter und überließ den Gästen die Spielgestaltung. Diese Strategie schien früh aufzugehen. Nach einem Konter der Gastgeber konnte SVP-Verteidiger Chafi Gobitaka seinen Gegenspieler im Strafraum nur per Foul stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Max Bauer sicher (10.).

Die Planegger hatten auch in der Folge deutlich mehr Ballbesitz, wussten aber nicht, etwas damit anzufangen. „Wir hatten nicht die nötige Geduld“, so Casola. Trotz klarer optischer Überlegenheit kam der SVP so kaum zu gefährlichen Chancen. Er benötigte eine Standardsituation, um sich nach 66 Minuten zu belohnen. Nach einer Ecke traf Thomas Meyer zum 1:1. Somit resultierten beide SVP-Tore in dieser Saison aus Standards, wie auch alle drei Gegentreffer. „Über die Tore freue ich mich natürlich“, sagte Casola. „Aber wir machen noch zu wenig aus unseren spielerischen Möglichkeiten.“

Statt nun auf die Wende zu drängen, agierten die Planegger nach dem Ausgleich plötzlich fahrig. „Komisch, dass wir da den Faden völlig verloren haben“, so Casola. In der Schlussphase waren die bis dato passiven Traunsteiner die gefährlichere Mannschaft. In Standardsituationen, die der SVP nun häufig verursachte, schwamm die Gäste-Defensive gewaltig. „Da konnten wir uns zweimal bei unserem Keeper bedanken“, sagte Casola. Patrick Nothhaft rettete mit Glanztaten das Remis. Am nächsten Spieltag kommt ein harter Brocken auf den SVP zu. Aufstiegsaspirant FC Töging, der gerade mit einem 7:0 gegen den TSV Eching aufhorchen ließ, gastiert kommenden Samstag an der Hofmarkstraße.

Autor: Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de

Planegg-Krailling glücklos vor dem Tor

Der SV Planegg-Krailling hat die erste Niederlage der Saison kassiert. Er spielte am Mittwochabend gegen den FC Deisenhofen auf Sieg, machte aber seine Chancen nicht und verlor 0:2.

Ob es am Unwetter lag, das bis kurz vor Anpfiff übers Würmtal hinweggezogen war, oder am verbrannten Rasen, auf dem gespielt wurde: Der SV Planegg-Krailling begann sein erstes Heimspiel in der Südost-Gruppe der Landesliga verhalten. In der ersten halben Stunde waren die Planegger mehr mit der Defensivarbeit beschäftigt, als dass sie vorne Akzente setzten. Torwart Patrick Nothhaft wurde zunächst nicht ernsthaft geprüft. Dazu gaben sich die jungen Deisenhofener zu verspielt. In der 22. Minute schoss Dennis Yimez immerhin einmal aufs Tor der Gastgeber.

Nach einer guten halben Stunde war auf einmal alles anders. Der SVP trat giftiger auf in den Zweikämpfen und zeigte Zug zum Tor. Der 18-jährige Paul Hruschka machte in der 33. Minute den Anfang, scheiterte aber an Maximilian Angerbauer im Deisenhofener Kasten. Julian Heigl vergab wenig später aus aussichtsreicher Position. Die nächste Möglichkeit, den SVP in Führung zu bringen, bot sich kurz darauf nach einer Ecke Maximilian Demmer. Keeper Angerbauer segelte am Ball vorbei, doch Demmer, der am langen Pfosten stand, kam mit dem Kopf nicht mehr richtig hin. Nun versuchte es Osman Yontar, dessen Schuss aus 15 Metern zentral Angerbauer parieren konnte.

Nach dem Seitenwechsel machten die Planegger munter weiter. Als der Torwart viel zu kurz klärte, bot sich Yontar eine Riesenchance, doch ihm wollte einfach kein Treffer gelingen. Aus zehn Metern schoss er am leeren Tor vorbei. Das rächte sich zwei Minuten später: Die Planegger klärten eine Standardsituation nicht energisch genug, der Ball wurde nochmals in die Mitte geköpft. Dort stand mutterseelenallein Felix Heil, der sich nur noch die Ecke aussuchen musste.

Die Partie wurde ruppiger, die Planegger hängten sich rein. Trainer Dario Casola brachte Tobias Schöglmann für Heigl und Shekeb Samiei für den mehrfach glücklosen Yontar. Statt des Ausgleichs fiel jedoch das 2:0 für Deisenhofen. In der 83.?Minute war ein Deisenhofener im Strafraum schneller am Ball als Planeggs Keeper Nothhaft – und hob ab. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Der eingewechselte Markus Mayer verwandelte. Vier Minuten später flog der bereits verwarnte Torschütze wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Der vom Rückstand geschockte SV Planegg vermochte es nicht, die Überzahl in den letzten Minuten zu einem Tor zu nutzen.

Autor: Tobias Huber (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de

Kampfgeist, Glück und eine überragende Torwartleistung verhelfen Planegg zum ersten Sieg

Besser hätte die Saison für den SV Planegg-Krailling nicht beginnen können. Mit einem sicherlich etwas glücklichen 0:1 Auswärtssieg trennt man sich vom SB DJK Rosenheim.

Die ersten zehn Minuten waren von gegenseitigem Abtasten geprägt. Danach erhöhte Rosenheim deutlich den Druck und drängte die Münchner Vorstädter in deren eigene Hälfte. Vor allem der sehr bewegliche Rosenheimer Angreifer Slaven Jokic bereitete der Planegger Hintermannschaft ein ums andere Mal Kopfzerbrechen. Bis zur 34. Minute hatte der Sportbund einige Möglichkeiten, während die Gäste nur durch wenige Konter vor das gegnerische Tor kamen. Aber eben einer dieser Konter führte zu einer Ecke, die Nicola Sirovec kurz auf den am linken Strafraumeck postierten Paul Hruschka passte. Dieser zog in die Mitte, lies noch einen Gegenspieler stehen und traf aus 15 Metern frech ins lange Kreuzeck zum 0:1. Ein Treffer Marke Traumtor. Ein Tor quasi aus dem Nichts, dass die Rosenheimer Angriffsmoral deutlich dämpfte. Mit diesem Spielstand ging man in die Pause. Weiterlesen

Der SV Planegg ist heiß auf den Ligastart – Zu Beginn wartet Bayernliga Absteiger Rosenheim

Die Vorbereitung ist abgeschlossen, die Mannschaft brennt auf das erste Punktspiel. Der SV Planegg-Krailling geht gleich in die Vollen und tritt am ersten Spieltag beim Bayernliga Absteiger SB DJK Rosenheim an.

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Offizielles Mannschaftsfoto 2015/16

Trainer Dario Casola zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitung und dem aktuellen Leistungsstand seiner Mannschaft. „Alle sind heiß und topfit“ berichtet der Coach. Weiterlesen

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