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Junge Casola-Elf geht erneut leer aus

Autor: Michael Grötzinger (Münchner Merkur Würmtal)

Der SV Planegg-Krailling bleibt zu Hause weiter punktlos. Gegen den vormaligen Tabellennachbarn VfB Hallbergmoos kassierte der Würmtaler Landesligist eine 1:2-Niederlage.

Acht Stammspieler gingen dem Team von Trainer Dario Casola am Samstag ab. „Wenn wir heute mit unserer normalen Mannschaft angetreten wären, hätte das anders ausgesehen“, war sich SVP-Abteilungsleiter Helmut Freytag sicher. Dennoch wollte er gerade den jungen Akteuren keinen Vorwurf machen: „Unsere Dreierkette hatte heute ein Durchschnittsalter von 18 Jahren; einige Spieler wurden ins kalte Wasser geworfen. Großes Kompliment an die Jungs, die gespielt und sich reingehängt haben.“

Trotz des Einsatzwillens ließen die Gastgeber ihre spielerische Überlegenheit der vergangenen Wochen vermissen. Gegen relativ tief stehende Hallbergmooser tat sich die Casola-Truppe schwer, Lücken zu finden und Chancen zu kreieren. Den ersten torgefährlichen Planegger Angriff bekam das Heide-Volm-Stadion erst nach 23 Minuten zu sehen: Julian Heigl schickte Shekeb Samiei die rechte Außenbahn hinunter. Dessen Flanke setzte Tristan Römpp per Direktabnahme am langen Pfosten über den Querbalken. Zu diesem Zeitpunkt standen die Blau-Schwarzen bereits unter Zugzwang, hatte der VfB doch drei Minuten zuvor die Führung erzielt.

Ebenfalls mit der ersten spielerisch wertvollen Kombination wurde Johannes Hornof 22 Meter halblinks vor dem Tor freigespielt und ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen. „In dieser Liga hast du einfach gewisse Einzelspieler, die dir den Ball aus so einer Distanz eben reinschießen“, so Freytag. Seine Mannschaft zeigte jedoch die richtige Reaktion auf den erneuten Rückstand vor eigenem Publikum: Nur wenig später schlenzte Kapitän Maximilian Demmer einen Halbfeldfreistoß von links auf den langen Pfosten, wo erneut Römpp zum Abschluss kam (27.). Diesen ersten Versuch konnte Soma Orban im Gäste-Kasten zwar noch abblocken, bei Chafi Gobitakas Abstauber aus kurzer Distanz war er dann aber machtlos.

Wiederum nur sieben Minuten darauf stellte Sebastian Hofmaier mit dem 2:1 für Hallbergmoos prompt die alte Tendenz wieder her. Planeggs Maximilian Zollner hatte eine Ecke unglücklich als Bogenlampe auf den eigenen zweiten Pfosten verlängert – Hofmaier musste aus einem Meter nur noch einnicken.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs merkte man den Hausherren an, dass sie mehr investieren wollten. Es fehlte jedoch die nötige Präzision im Abspiel. Leichtfertig wurden Gegenangriffe hergeschenkt, und so blieben Torgelegenheiten Mangelware. Samiei (53.) und Heigl (60.) verfehlten das Gehäuse jeweils aus 20 Metern, Thomas Meyer rutschte zudem an einer Halbfeldflanke des Ersteren knapp vorbei (58.). Konzentrationsmängel bei der Ballannahme im und um den Strafraum verhinderten weitere Abschlüsse aus vielversprechenden Positionen. Auf der anderen Seite scheiterte Mario Simak nach 57 Minuten und einer Hereingabe von links aus spitzem Winkel am Außennetz. Ein direkter Freistoß Samieis aus 30 Metern blieb der harmlose Schlusspunkt der Partie (89.). „Wir können den personellen Aderlass derzeit nicht kompensieren. Nächste Woche sieht es aber schon wieder besser aus“, sagte Freytag. Dann geht es zum ungeschlagenen Tabellenführer FC Ismaning.

Kapitän Bauer fällt monatelang aus

Autor: Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal)

Es geht noch schlimmer: Die aktuelle Niederlagenserie trifft den SV Planegg-Krailling schon hart. Jetzt muss der Landesligist auch noch auf seinen Kapitän verzichten. Martin Bauer erlitt einen Kreuzbandriss und wird monatelang fehlen.

Ein adäquater Ersatz für einen der Top-Torjäger der vergangenen Jahre findet sich nicht im Planegger Kader. „Das ist ein Ausfall, den wir nicht kompensieren können. Er ist einer unserer Führungsspieler, gehört auf dem Platz immer zu den Besten“, sagt Planeggs Abteilungsleiter Helmut Freytag. Bis zur Winterpause muss Bauer, der sich den Kreuzbandriss beim 0:3 in Holzkirchen vor einer Woche zuzog, definitiv passen. Möglicherweise bedeutet die Verletzung sogar das Saisonaus für den Kapitän. Der Ausfall reißt ein großes Loch in die SVP-Offensive, der ohnehin erst drei Tore gelangen. „Das macht die Sache natürlich nicht einfacher“, sagt Freytag. Vor dem Heimspiel gegen den VfB Hallbergmoos verschärft sich die Lage beim Tabellenvorletzten der Landesliga Südost damit weiter (Samstag 17 Uhr, Hofmarkstraße).
Auch bei Hallbergmoos kriselt es. Der Vorjahresdritte aus dem Münchner Nordosten hatte sich vor der Saison hochkarätig verstärkt und galt als Aufstiegskandidat. Doch wie der SVP blieb auch der VfB zuletzt fünfmal sieglos. Das Spitzenteam findet sich nach sechs Partien punktgleich mit Planegg im Tabellenkeller wieder. Beide Mannschaften brauchen dringend Zählbares. „Das ist ein richtungsweisendes Spiel für beide“, sagt Freytag. Trotz Hallbergmoos‘ Fehlstart sieht er den SVP als klaren Außenseiter. „Wir wollen nicht als Aufbaugegner herhalten.“
Ein guter Auftritt gegen den favorisierten VfB würde helfen, die Stimmung in der Mannschaft aufrechtzuerhalten. Nach drei Pleiten in Serie herrscht sowieso gerade keine Feierlaune in Planegg. „Da sind jetzt auch die psychologischen Fähigkeiten des Trainerteams gefragt“, sagt Freytag. Auch wenn man aus den schweren Spielen gegen Hallbergmoos und Tabellenführer FC Ismaning nichts holen sollte, will man in Planegg die Ruhe bewahren. „Da muss man der Mannschaft sagen: Jungs, es kommen noch Gegner, die wir schlagen werden. Die Mannschaft darf nicht die Spielfreude verlieren.“
Auch personell gestaltet sich die Lage in den kommenden zwei Spielen schwierig. Zur alles überschattenden Bauer-Verletzung gesellen sich einige urlaubsbedingte Ausfälle. Mit Markus Dieckmann und Tobias Schöglmann fehlen zwei Leistungsträger. Zumindest darauf war Trainer Dario Casola aber vorbereitet. „Wir wussten das lange im Voraus“, sagt Freytag. Stammspieler Dieckmann wird wie in der Vorbereitung von Maximilian Zollner vertreten. Zudem rücken wieder einige A-Jugendliche in den Landesliga-Kader auf. „Da kann sich vielleicht der ein oder andere gut präsentieren“, sagt Freytag.
Der Fokus liegt allerdings auf der Zeit ab September. „Wir müssen uns die nächsten beiden Spiele irgendwie über Wasser halten. Danach wird es bergauf gehen.“

Eine englische Woche zum Vergessen

Autor: Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal)

Es war eine englische Woche zum Vergessen für den SV Planegg-Krailling. Auf die Heimpleiten gegen den FC Töging und den TuS Geretsried folgte am Samstag die nächste Niederlage. Beim TuS Holzkirchen unterlag der Landesligist aus dem Würmtal mit 0:3. Die Planegger warten seit dem ersten Spieltag auf den zweiten Sieg und stehen nach sechs Partien auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Auch in Holzkirchen zeigten sich die Probleme, die Planegg schon die ganze Saison begleiten. „Wir hatten nach vorne zu wenig Durchschlagskraft“, sagte Trainer Dario Casola. Einmal mehr gelang es den Planeggern nicht, sich konstant klare Torchancen zu erarbeiten. Mehr als einige Abschlüsse aus der zweiten Reihe flogen daher nicht in Richtung des Holzkirchner Tores.

Zwingend war die Niederlage trotz der harmlosen Planegger Angriffsbemühungen keineswegs. Auch der TuS brannte kein Offensivfeuerwerk ab, sondern igelte sich im eigenen Stadion hinten ein. Mehr als zwei lange Bälle brauchte es jedoch nicht, um nach einer halben Stunde komfortabel mit 2:0 in Führung zu liegen. Sean Erten traf nach einem weiten Schlag bereits in der fünften Spielminute zum 1:0. Später reichte auch Maximilian Dengler ein gewonnenes Laufduell, um auf 2:0 zu erhöhen (29.). „Das war viel zu wenig“, sagte Casola über das Abwehrverhalten bei den beiden Gegentreffern. „Es ging zu einfach. Bis zum 3:0 waren das die einzigen beiden Chancen von Holzkirchen.“ Julian Allgeiers Treffer nach einem Konter in der Schlussminute blieb nur eine Randnotiz.

Gegen die defensiven Gastgeber war Planegg wie zuletzt häufig zumindest spielerisch überlegen. In der Gefahrenzone blieb der SVP jedoch zahnlos. Auch die Einwechslungen von Tristan Römpp, Julian Heigl und Tobias Schöglmann brachten nicht den erhofften Effekt. „Wir treffen am Strafraum die falschen Entscheidungen“, sagte Casola. Mitursächlich für die Torflaute sei auch das lasche Zweikampfverhalten seiner jungen Mannschaft gewesen. „Es reicht nicht, nur gut Fußball zu spielen. Wir müssen mehr Leidenschaft entwickeln, mehr Druck aufbauen. Die Zweikämpfe sind da mitentscheidend.“

Immerhin haben die Planegger nun erstmal mehr Zeit, um an ihren Problemen zu arbeiten. Die Zeit der Mittwochsspiele ist vorüber. Casola kann sein Team wieder im vollen Umfang trainieren lassen. „Wir müssen unsere Fehler abstellen“, so der Coach. Das sollte möglichst schnell geschehen, denn das Programm der nächsten Wochen hat es in sich. Am kommenden Samstag empfängt der SVP den VfB Hallbergmoos. Eine Woche später müssen die Würmtaler zum noch ungeschlagenen Tabellenführer FC Ismaning.  na

TuS Holzkirchen – SV Planegg-Krailling 3:0 (2:0)
SV Planegg-Krailling: Nothhaft; Dieckmann, Wilnauer, Bauer, Wenkemann, Hruschka (57.Römpp), Meyer (64. Schöglmann), Bakhshayesh, Yontar (57.Heigl), Hochholzner, Kutz

Keine Zeit für Korrekturen

Von Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de 

Vier Punkte aus fünf Spielen, Tabellenplatz 15: Der SV Planegg-Krailling tut sich zum Saisonstart noch schwer. Nervös werde vor der Partie in Holzkirchen aber niemand, heißt es. Aber man brauche noch Zeit, um die Fehler zu beheben.

Da am Mittwoch gegen Geretsried auch das dritte Heimspiel des SVP verloren ging, finden sich die Planegger derzeit in der Abstiegszone wieder. Der holprige Saisonstart sei aber kein Grund zur Panik, meint Helmut Freytag. „Das war erst der fünfte Spieltag. Es gibt noch 29 weitere“, sagt der Abteilungsleiter. „Wir haben noch genug Zeit, um Punkte zu holen.“ Anfangen will der SVP damit am liebsten schon am Samstag beim TuS Holzkirchen (15 Uhr, Haidstraße).

Zwei große Schwächen ziehen sich bei Planegg durch die bisherigen Partien. Die Angreifer bringen den Ball trotz bester Chancen nicht im Tor unter, und die Hintermannschaft wackelt bei gegnerischen Standards gewaltig. Sechs seiner sieben Gegentore fing sich der SVP nach einem ruhenden Ball. „Das sind Dinge, die sich durch Abstimmung und Zuordnung vermeiden lassen“, sagt Freytag. Der straffe Spielplan lässt es derzeit nicht zu, dass gezielt an Fehlern gearbeitet wird. Erst in der kommenden Woche, wenn am Mittwoch keine Partie zu absolvieren ist, ist wieder ein normaler Trainingsbetrieb möglich.

Dann kann auch am Torabschluss gefeilt werden. Magere drei Tore erzielte der SVP bislang, nur Schlusslicht Rosenheim hat weniger Treffer auf dem Konto. Youngster Paul Hruschka traf bereits zweimal, Thomas Meyer steuerte einen Treffer bei. Die anderen Offensivkräfte wie Kapitän Martin Bauer, Osman Yontar oder Julian Heigl blieben trotz guter Gelegenheiten bisher erfolglos.

Personell sind die Planegger noch einmal breit besetzt, ehe sich in den kommenden Wochen einige Spieler in den Urlaub verabschieden. „Wir müssen bis September warten, bis wir die stärkste Mannschaft zur Verfügung haben“, sagt Freytag. Dann kehren mit Florian Böhm und Christos Nikiforidis zwei weitere Offensivspieler zurück. Böhm fällt derzeit erkrankt aus, Nikiforidis schreibt in Griechenland sein Abitur.

Im Spiel stark, vor dem Tor harmlos

Der SV Planegg-Krailling ist auch im zweiten Heimspiel der Saison leer ausgegangen. Gegen den FC Töging blieb der SVP am Sonntag vor dem Tor zu harmlos und wurde eiskalt bestraft.

Es erinnerte ein wenig an das erste Heimspiel der Saison, als Planegg mit 0:2 gegen den FC Deisenhofen unterlag. Denn genau wie zehn Tage zuvor beschlich den SVP auch beim 0:1 gegen Töging am Samstag das Gefühl, wertvolle Zähler leichtfertig verschenkt zu haben. „Es wäre in beiden Spielen möglich gewesen, Punkte mitzunehmen“, sagte Planeggs Abteilungssprecher Helmut Freytag. Denn einmal mehr gelang es dem SVP nicht, einen spielerisch starken Auftritt in Tore umzumünzen.

Zunächst war von der spielerischen Klasse der Planegger jedoch nicht viel zu sehen gewesen. Die Anfangsphase bestimmten die Gäste, die sich nach Eckbällen gleich dreimal gefährlich zeigten. Einmal rettete gar die Latte den SVP vor einem frühen Rückstand. „In den ersten zehn, 15 Minuten hat Töging richtig Dampf gemacht“, sagte Freytag.

Erst allmählich fanden die Planegger in die Partie. Markus Dieckmann setzte ein erstes Ausrufezeichen im Angriff. Sein krachender Distanzschuss nach fünfzehn Minuten wurde noch über das Tor abgefälscht. In der Folge bestimmten die Hausherren die Partie. Planegg stellte geschickt das Zentrum zu und zwang Töging zu unpräzisen langen Schlägen.

Der SVP hingegen schaffte es immer wieder, den Abwehrriegel des FC spielerisch zu knacken. Nach einer herrlichen Kombination steckte Osman Yontar auf Thomas Meyer durch. Der Angreifer scheiterte frei vor dem Tor am herausstürzenden FC-Keeper Welder De Souza Lima (29.). Nur vier Minuten später durfte sich Töging erneut bei seinem Keeper bedanken, als er einen Versuch von Martin Bauer aus kurzer Distanz abwehrte.

Nach dem Seitenwechsel blitzte auch die fußballerische Klasse der Töginger kurz auf. Mit einer geschickten Passstafette spielte der FC Sergej Volkov frei, SVP-Torhüter Patrick Nothhaft parierte glänzend (59.).

Im direkten Gegenzug kam Bauer nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite in aussichtsreicher Position zum Abschluss. Sein Drehschuss aus neun Metern geriet allerdings viel zu harmlos.

Für den fahrlässigen Umgang mit ihren Chancen wurden die Planegger kurz darauf bestraft. Thomas Deißenböck zirkelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze ins Netz (64.). Der Ball schlug im Torwarteck ein, dennoch war Keeper Nothhaft schuldlos. „Der war absolut unhaltbar“, sagte Freytag.

Obwohl die Zeit gereicht hätte, blieben alle Versuche des SVP, die Niederlage noch abzuwenden, erfolglos. Mit der Hereinnahme von Paul Hruschka und Julian Heigl belebte Coach Dario Casola die Offensive nochmals, doch trotz weiterer Chancen brachte Planegg den Ball nicht im Tor unter.

Autor: Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de

FC Töging – ein schwerer, aber machbarer Gegner

Heute erwartet unser Landesliga-Team um 17:00 Uhr im Heide-Volm-Stadion mit dem FC Töging einen der Ligafavoriten. Diesen Anspruch haben die Töginger mit ihrem 7:0 Sieg gegen den TSV Eching eindrucksvoll bestätigt.

Neuer Abteilungsleiter Helmut Freytag gegenüber dem Münchner Merkur „Ein Duell auf Augenhöhe. Wir wollen die ersten Heimpunkte einfahren. Ich sehe uns nicht in der Außenseiterrolle.“

Freytag weiter „Speziell im Defensivverbund haben wir in dieser Saison gewaltige Fortschritte gemacht. Wenn wir einen guten Tag erwischen, muss man auch erstmal ein Tor gegen uns schießen.“

Wir erwarten einen schweren, aber durchaus bezwingbaren Gegner.

Auf geht’s Buam!

Keeper Nothhaft rettet Planegg das Remis

Wäre dem Landesligisten SV Planegg-Krailling vor der Partie beim SB Chiemgau Traunstein ein Unentschieden angeboten worden, die Würmtaler hätten sofort unterschrieben.

Tatsächlich erkämpfte sich der SVP am Samstag ein 1:1, doch uneingeschränkte Freude kam nicht auf. „Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir das umgesetzt hätten, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Planeggs Coach Dario Casola. „Wir sind vor unserer eigenen Dominanz erschrocken.“

Von Beginn an stand Traunstein tief, lauerte auf Konter und überließ den Gästen die Spielgestaltung. Diese Strategie schien früh aufzugehen. Nach einem Konter der Gastgeber konnte SVP-Verteidiger Chafi Gobitaka seinen Gegenspieler im Strafraum nur per Foul stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Max Bauer sicher (10.).

Die Planegger hatten auch in der Folge deutlich mehr Ballbesitz, wussten aber nicht, etwas damit anzufangen. „Wir hatten nicht die nötige Geduld“, so Casola. Trotz klarer optischer Überlegenheit kam der SVP so kaum zu gefährlichen Chancen. Er benötigte eine Standardsituation, um sich nach 66 Minuten zu belohnen. Nach einer Ecke traf Thomas Meyer zum 1:1. Somit resultierten beide SVP-Tore in dieser Saison aus Standards, wie auch alle drei Gegentreffer. „Über die Tore freue ich mich natürlich“, sagte Casola. „Aber wir machen noch zu wenig aus unseren spielerischen Möglichkeiten.“

Statt nun auf die Wende zu drängen, agierten die Planegger nach dem Ausgleich plötzlich fahrig. „Komisch, dass wir da den Faden völlig verloren haben“, so Casola. In der Schlussphase waren die bis dato passiven Traunsteiner die gefährlichere Mannschaft. In Standardsituationen, die der SVP nun häufig verursachte, schwamm die Gäste-Defensive gewaltig. „Da konnten wir uns zweimal bei unserem Keeper bedanken“, sagte Casola. Patrick Nothhaft rettete mit Glanztaten das Remis. Am nächsten Spieltag kommt ein harter Brocken auf den SVP zu. Aufstiegsaspirant FC Töging, der gerade mit einem 7:0 gegen den TSV Eching aufhorchen ließ, gastiert kommenden Samstag an der Hofmarkstraße.

Autor: Niko Aretin (Münchner Merkur Würmtal) auf www.fussball-vorort.de

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