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U16 (B2): Besiegt durch eigene Unachtsamkeiten

Ottobrunner Heimsieg gegen den SVP fällt mit 4-1 viel zu hoch aus

TSV Ottobrunn – SVP 4:1 (1:0)
21.10.2018 – Text: nico

Wer sich vor dem Spiel in Ottobrunn die Tabelle mit allen bisher absolvierten Spielen des TSV Ottobrunn genau angeschaut hatte, wusste dass es sich um ein schwieriges Auswärtsspiel gegen einen abwehrstarken Gegner handeln würde, der bis zu diesem Spiel zehn Tore geschossen, aber lediglich drei kassiert hatte. Für den vierten Ottobrunner Gegentreffer sollte der SVP in der 80. Spielminute sorgen, allerdings nicht ohne vorher vier unnötige Tore selbst kassiert zu haben, die allesamt in ihrer Entstehung durch eigene Unachtsamkeiten begünstigt wurden.

Bis zur 19. Minute sah es von der trotz strahlendem Sonnenschein sehr schattigen und daher kalten Ottobrunner Tribüne ganz manierlich aus, was die junge Planegger Mannschaft unten auf dem grünen Rasen gegen die meist ein Jahr älteren Ottobrunner praktizierte. Sehr schön anzuschauen war es, wie die klugen horizontalen Verschiebungen sowie die engen Räume zwischen den Mannschaftsteilen in der Vertikalen mögliche Ottobrunner Chancen schon im Keim erstickten, aber leider auch eigene Chancen kaum zur Entfaltung kommen ließen.

Das Spiel verlief zunächst ohne nennenswerte Höhepunkte, bis der Ottobrunner Trainer Erwin Eisenhofer anfing den Schiedsrichter mit unsanften Zwischenrufen zu attackieren, was ihn scheinbar so sehr verunsicherte, dass er drei vielversprechende Planegger Angriffe zu Unrecht als Abseits abpfiff und dadurch mögliche Torchancen des SVP vereitelte. Das Geschehen spitzte sich noch weiter zu, als Eisenhofer sich auch mit den Zuschauern auf der Tribüne lauthals anlegte und der Funke auf die eigene Mannschaft und auf die Tribüne übersprang, wo es vereinzelt unter den Zuschauern zu verbalen Anfeindungen kam.

Ruhe kehrte erst wieder ein, als der nicht immer auf Ballhöhe weilende Schiedsrichter Uwe Kowolik, das unsportliche Verhalten des Ottobrunner Trainers mit einer Verwarnung quitierte und ihn zurecht darauf hinwies, dass solches Verhalten, erst recht wenn man als Trainer in einer verantwortungsvollen Vorbildfunktion für Jugendliche tätig ist, nichts auf dem Fußballplatz zu suchen hat.

In der Zwischenzeit war die 19. Minute angebrochen, als wie schon häufiger in dieser Saison aus einer Standardsituation heraus, ein von rechts getretener Freistoß nicht kompromisslos geklärt und abgewehrt, sondern durch Nico Schweiger zum 1-0 ins Planegger Tor befördert wurde. Eine weitere Standardsituation führte in der 66. Spielminute zum 4-0 und zum letzten Ottobrunner Treffer des Tages. Diesmal war es ein Eckball, der parallel zum Tor, an der gesamten Planegger Abwehr und am Torwart vorbei bis hin zum zweiten Pfosten vorbeieisegelte, bevor er dort durch das lange Bein des aufgerückten Maximilian Kruppa über die Torlinie gedrückt wurde. Vorher, in der 42. und 62. Spielminute wurden durch leichtfertige Ballverluste in Mittelfeld und Abwehr, die Ottobrunner Treffer zwei und drei möglich gemacht. Besonders der Treffer zum 2-0 kurz nach der Halbzeit in der 42. Spielminute war bitter, weil er der jungen Planegger Mannschaft die Antriebskraft aus der Halbzeitpause raubte, die nötig gewesen wäre um das Spiel noch drehen zu können.

Nennenswerte Chancen aus dem Spiel heraus gab es mehr auf Planegger Seite als auf Seiten von Ottobrunn. Die schönste entstand dabei kurz vor Spielschluss, als der Ball durch eine über mehrere Stationen laufende „One Touch“-Staffette in die Ottobrunner Strafraummitte hineingespielt wurde, aber dort nicht weiter verwertet werden konnte. Lichtblicke im Planegger Spiel waren die schnell über Außen vorgetragene Angriffe, besonders wenn sie durch kluge Pässe in den Rückraum auf einschussbereite Mitspieler abgeschlossen wurden.

Spiele wie gegen Ottobrunn sind Momentaufnahmen und wichtig für die positive Weiterentwicklung jeder jungen Mannschaft. Außer der körperlichen Überlegenheit und der Abgeklärtheit der ein Jahr älteren Ottobrunner Spieler sind aber an diesem Sonntag keine weiteren Defizite im Spielverständnis und Spielaufbau des SVP erkennbar gewesen. Ganz im Gegenteil liegen hier die Vorteile der Spielanlage eher bei Planegg, was bei einer Minimierung der eigenen Fehlerquote sowie einer Verbesserung der Chancenauswertung und des Spielverständnisses untereinander dazu führen kann, dass solche Spiele in der Rückrunde gewonnen werden.

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Stab – U17 (B2)

Cheftrainer:Avdic Adi
Co-Trainer:Avdic Adnan
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Freitag
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