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Die Luft für den SVP wird dünner

Durch eine herbe 2:5-Niederlage in Fürstenfeldbruck rückt der SV Planegg-Krailling gefährlich nah an die Relegationsplätze heran.
Quelle: Münchner Merkur vom 11.05.2018 – Text: Julius Roever

Am Vatertag hat sich die Situation für den SV Planegg-Krailling in der Bezirksliga Süd noch einmal zugespitzt. Die Elf des scheidenden Trainers Andreas Steinweg verlor beim direkten Konkurrenten SC Fürstenfeldbruck mit 2:5 (0:3), während der FC Phönix auf dem Abstiegsrelegationsplatz einen Zähler gegen den feststehenden Meister FC Garmisch-Partenkirchen einfuhr. Damit liegt der SVP jetzt nur noch zwei Punkte vor dem Relegationsrang.

In Fürstenfeldbruck begannen die Planegger auf Augenhöhe mit den Gastgebern. Nach neun Minuten hatte Nikola Negic aus der U19 des SVP eine Großchance zur Führung, vergab aber. In der zwölften Spielminute lag auf einmal der SC in Front. Marcel Berger verschaffte sich mit einer Körpertäuschung im Mittelfeld Freiraum, marschierte bis zum Planegger Strafraum und schoss das Leder ins lange Eck. „Uns hat komplett die Aggressivität gefehlt, da noch mal hinterherzugehen und ihm den Ball wieder abzunehmen“, kritisierte Steinweg. „Es war keine Gegenwehr da.“

Bruck übernahm nun die Kontrolle über das Spiel und hatte weitere Chancen. Nach einer guten halben Stunde erhöhte ilija Sivonjic auf 2:0, nachdem sich zwei Würmtaler gegenseitig über den Haufen gerannt hatten. „Man hat gesehen, dass uns die letzten englischen Wochen in den Knochen stecken“, so Steinweg. „Das darf aber keine Ausrede sein.“ So ging es für Planegg dahin. Mit dem Pausenpfiff fiel der dritte Streich durch Nickoy Ricter (45.). „Es war, als hätten wir Bleiwesten angehabt“, sagte Steinweg.

In der Kabine nahm sich der SVP vor, in Durchgang zwei giftiger zu sein und Nachlässigkeiten des SC auszunutzen. Das ging fünf Minuten nach dem Seitenwechsel nach hinten los. Sivonjic traf zum zweiten Mal an diesem Nachmittag – 4:0. Zwei Minuten später sendeten die Gäste ein Lebenszeichen. Nach einer feinen Hereingabe von Negic brachte Panagiotis Vrakas die Planegger auf die Anzeigetafel. „Letztlich war es nur Ergebniskosmetik“, so Steinweg. Bruck schaltete zwar einen Gang zurück, hatte aber weiter Chancen. In Minute 67 schnürte Sivonjic seinen Dreierpack zum 5:1. In der längst entschiedenen Partie kam nun auch Planegg zu Gelegenheiten, stellte sich aber meist zu umständlich an. Erst mit der letzten Aktion des Spiels gestaltete Tobias Halfmann den Endstand noch einen Hauch versöhnlicher.

SC Fürstenfeldbruck – SV Planegg-Kr. 5:2 (3:0)
SV Planegg-Krailling: Krost; Bausch (46. Velickovski), Stadler, Korkmaz, Busl (46. Halfmann), Wassermann, Empl, Negic, Hartmann (66. Yüksel), Mirza, Vrakas
Tore: 1:0 Berger (12.), 2:0, 4:0, 5:1 Sivonjic (31., 50., 67.), 3:0 Ricter (45.), 4:1 Vrakas (52.), 5:2 Halfmann (90.+1)

Quelle: Münchner Merkur vom 11.05.2018 – Text: Julius Roever

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